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Zu 99 Prozent konturlos - BMW X6 im schwarzesten Schwarz

29. Aug. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 167 mal gelesen
Zu 99 Prozent konturlos - BMW X6 im schwarzesten Schwarz
Schwärzer geht nur noch 1 Prozent - BMW X6 der dritten Generation als Showcar in Nano-Strukturlack

Im Rahmen der IAA vom 12. - 22. September in Frankfurt wird die dritte Generation des BMW X6 der Welt vorgestellt - Anlass für die Bayern, ein spektakuläres Showcar zu präsentieren. Erstmals wurde ein Auto in der "Vantablack VBx2" Nanostruktur-Beschichtung lackiert - eigentlich ein unmögliches, sinnloses und vermutlich nicht zulassungsfähiges Unterfangen. Der Strukturlack Vantablack gilt als "das schwärzeste Schwarz" und ist für das menschliche Auge faktisch nicht sichtbar. Und nein, das Foto zeigt keinen schlechten Car-Konfigurator, sondern den echten Nanolack-X6.

Showcar als Hingucker für X6-Premiere und Seitenhieb auf Mercedes

"Wir haben in der Vergangenheit zahlreiche Anfragen verschiedener Automobilhersteller abgelehnt," erklärt Ben Jensen, Gründer und CTO von Surrey NanoSystems. "Erst beim BMW X6 mit seinem einzigartigen, expressiven Design konnten wir uns vorstellen, das es funktioniert." Ob die Bayern damit auf die zeitgleiche Premiere des X6-Nachahmers Mercedes GLE Coupé hinweisen?



Vantablack basiert auf der Technologie eines senkrecht angeordneten Nanoröhren-Rasters. Jede dieser Kohlenstoff-Nanoröhren hat eine Länge von 14 bis 50 Mikrometer und misst im Durchmesser 20 Nanometer, ist damit rund 5000-mal dünner als ein menschliches Haar. Auf einer Oberfläche von einem Quadratzentimeter finden so eine Milliarde gerichtete Kohlenstoffnanoröhren Platz. Einfallendes Licht wird von diesem Röhrensystem fast komplett geschluckt und nicht reflektiert, sondern in Wärme umgewandelt. Entwickelt wurde das Material für die Raumfahrt.

Das originale Vantablack ist für das menschliche Auge konturlos

In der ersten Generation von 2014 absorbierte Vantablack bis zu 99,965 Prozent des Lichts, unterdrückt damit Reflexionen und Streulicht praktisch komplett. Dummerweise musste die Beschichtung auch bei 430 Grad Celcius aufgetragen werden, nicht gerade praktisch bei einem Auto mit zahlreichen Kunststoff-Teilen. Möglich wurde die Lackierung erst durch die Weiterentwicklung Vantablack VBx2, das einfacher aufgetragen werden kann und über eine 1-prozentige Reflexion verfügt - wodurch das menschliche Auge gerade einmal Konturen erkennen kann.



Und warum das Ganze? Weil man es kann. "Auf einem normalen Auto ohne derart prägnantes Design würde sich ein vergleichbarer Effekt nicht einstellen," sagt Bensen. Noch ein Seitenhieb auf Mercedes? "Hinzu kommt die enorme technologische Herausforderung, Vantablack VBx2 für den Einsatz im automobilen Alltag haltbar zu machen. Das Material kommt mehr und mehr in den verschiedenen, zum Beispiel laserbasierten Sensorsystemen für Fahrassistenzsysteme und Technologien rund um das autonome Fahren zum Einsatz."

hs/greifenthal/koenig | Fotos: BMW




 

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