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Transanatolia Rally: Rally ist auf 1.300 Metern gestartet

26. Aug. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 1010 mal gelesen
Transanatolia Rally: Rally ist auf 1.300 Metern gestartet
Die Rally ist gestartet - Über 2.000 Kilometer geht es einmal offr-road quer durch die ganze Türkei

Zum 9. mal laden die Veranstalter der "Transanatolia Rally" in diesem Jahr in die Türkei ein - es geht offroad einmal quer durchs Land, vom Nordwesten bis in den Südosten, durch drei Temperaturzonen und stetig wechselnden Landschaften. 2.300 Kilometer, aufgeteilt in 18 Stages, stehen insgesamt auf der Agenda. 84 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr eingefunden, überwiegend aus dem Gastgeberland Türkei - wie z.B. alle Teilnehmer aus der Auto-Kategorie.

2.300 Kilometer in einer Woche einmal quer durch die ganze Türkei

Für uns interessant: 17 markentechnisch bunt gemischte Autos der TH-Kategorie (eine FIA-Amateur Klasse, einst erfunden in Ungarn, aufgeteilt in TH1 für Prototypen, TH2 für seriennahe Fahrzeuge), drei Racetrucks (alle aus Italien, alle Mercedes Benz Unimog) und vier SSV sind am Start. Interessant hier: Neben zwei Locals sind die Bulgaren Tsanko Tsankov / Zornitsa Todorova dabei (fahren eigentlich Alles was geht in Europa), dazu gibt es aus Frankreich eine Rally-Premiere des "Propulsion Steenbok" Buggies mit Suzuki-Motorradmotor von Yves Tartarin und Cedric Duple.



Zum ersten mal startet die Rally im nordwesten der Türkei auf 1.300 Metern Höhe in Abant Golu - wunderschön direkt an seinem grossen See mitten in den Bergen gelegen. Nach der Abnahme ging es am Samstag in die Kreisstadt Bolu, wo vor tausenden Zuschauern und grossem türkischen Medieninteresse der Showstart zelebriert wurde. Ohne Prolog ging es am Sonntag gleich in der erste Etappe über 378 Kilometer, aufgeteilt in 3 einzelne Stages - Ziel war die Stadt Haymana.

Von 16 Grad auf 36 Grad durch drei unterschiedliche Landschaften

"Gleich zu Beginn haben die Veranstalter einen tollen Streckenmix gezaubert," berichtet JOHNTIM-Reporterin Ellen Lohr. "Die erste Stage des Tages ging durch einen Mischwald, der eher an Slowenien erinnert hat. Schon die zweite Stage hatte eher was von Südamerika, wie in Chile, sandige Berge in Naturtünen mit weiten Flächen - um dann mit der 3. Stage auf schnelle und staubige Pisten zu wechseln." Dabei musste man körperlich belastbar sein: Die Temperaturen wechselten von 16 Grad am Start zu heissen 36 Grad am Ziel...



Der Tag begann bei den SSV gleich mit einem heissen Battle zwischen den Bulgaren Tsankov / Todorova im Can Am und den Franzosen Tartarin / Duple mit ihrer Steenbock-Premiere - auch wenn es für die Franzosen offiziell nur ein Test ist. Der Steenbock wird z.B. mit verschiedenen Fahrwerken getestet, am ersten Tag kam eine Eigenkreation zum Einsatz, am zweiten Tag soll ein Donerre-Fahrwerk eingebaut werden. Am Ende gewannen die Bulgaren den Tag in 04:06:54 Stunden vor den Franzosen (04:37:18) und mit bereits etwas Abstand den Türken Necati Sahin / Armagan Sahin im Polaris RZR Turbo (06:43:02).

Start-Duell zwischen Mitsubishis und Land Rover Defender zum Auftakt

Bei den Autos gingen leider nur lokale Teams an den Start - dafür aber mit Rallyautos, wie wir sie vor allem aus der deutschen Amateur-Szene kennen. Am Ende des Tages wurde es ein Duell zwischen den beiden Mitsubishi der Teams Korkut / Hanci (Mitsubishi L200, 04:37:24 Stunden) und Engin / Tepe (Mitsubishi Pajero, 04:38:49), die somit nur 1:25 Minuten auseinanderlagen. Mit 8:56 Minuten Verspätung machte die Land Rover Defender Crew Gökbay / Metin die Top 3 komplett (04:46:20).



Bei den Trucks fahren alle drei Teams - sagen wir mal: Ganz besonders. Alle Lkw kommen aus Italien, alle drei sind ähnlich aufgebaute Unimog nach FIA T4-Reglement (also Dakar-tauglich und bereits -erfahren) - und alle drei sind untereinander befreundet, machen hier quasi einen "Familien Club Urlaub". In der deutschen Szene am bekanntesten dürfte Marino Mutti sein, der seit Jahren bereits als Stammgast bei der "Breslau Rally" dabei ist - dort allerdings mit einem kurzen Trophy-Unimog.

Drei italienische Unimog-Freunde machen Lkw-Klasse zur ihrer Challenge

Den ersten Tag gewann dann auch prompt Mutti mit Navigator Andrea Mazzoleni in 06:03:14 Stunden, weit vor den Kollegen Verzeletti / Isella (08:01:07) und Carlo / Cabini (08:18:14). Hintergrund: Carlo / Cabini hatten sich verfahren und fuhren sich etwas abseits der eigentlichen Strecke in einem Schlammloch fest. Verzeletti / Isella fuhren die Etappe zu Ende, wendeten dann aber am Ende im Ziel um die Kollegen aus der misslichen Lage zu bergen.

Die zweite Etappe führt die Teilnehmer am Montag (26. August) von Hayama ins Biwak Acigol/Karapinar, dabei geht es in zwei Etappen über 382 Kilometer. Durchquert werden u.A. die Pamukkale Salz-See Treppen und die historische Stadt Sultanhani, auch das Ziel liegt mit dem roten Meke See prominent. Rallyraid gemixt mit Tourismus pur - und das alles an nur einem Tag...

Autos Top 10 Gesamtwertung nach Etappe 01 / Sonntag

01) Korkut / Hanci Korkut (TUR) I Mitsubishi L200 I TH 2 I 04:37:24
02) Engin / Tepe (TUR) I Mitsubishi Pajero I TH 1.2 I 04:38:49
03) Gökbay / Metin (TUR) I Land Rover Defender I TH 1.2 I 04:46:20
04) Becce / Tatar (TUR) I Suzuki Grand Vitara I TH 1.1 I 04:52:16
05) Cepni / Afsar (TUR) I Toyota Prado I TH 1.2 I 04:59:19
06) Yilmaz / Demirbay (TUR) I Suzuki Grand Vitara I TH 1.1 I 05:03:02
07) Güzelbey / Özkargin (TUR) I Toyota Land Cruiser I TH 2.1 I 05:13:34
08) Öztiryaki / Altun (TUR) I Suzuki Grand Vitara I TH 1.1 I 05:14:41
09) Bagce / Tepe (TUR) I Toyota FJ Cruiser I TH 2.1 I 05:32:45
10) Islikci / Kara (TUR) I Mitsubishi Pajero I TH 2.1 I 06:20:57

Trucks (alle) Gesamtwertung nach Etappe 01 / Sonntag

01) Mutti / Mazzoleni (ITA) I Mercedes Unimog I 06:03:14
02) Verzeletti / Isella (ITA) I Mercedes Unimog I 08:01:07
03) Cabini Carlo / Cabini (ITA) I Mercedes Unimog I 08:18:14

SSV (alle) Gesamtwertung nach Etappe 01 / Sonntag

01) Tsankov / Todorova (BGR) I Can Am Maverick I 04:06:54
02) Tartarin / Duple (FRA) I Propulsion Steenbok I 04:37:18
03) Sahin / Sahin (TUR) I Polaris RZR Turbo I 06:43:02
04) Caglar / Danisment (TUR) I Can Am Maverick I 08:58:02

hs/schekahn/ellen lohr/elisabetta caraccioli | Fotos: Transanatolia Rally




 

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