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Erschreckend: Von 273 Keyless-Go Systemem bestehen nur Vier

9. Aug. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 214 mal gelesen
Erschreckend: Von 273 Keyless-Go Systemem bestehen nur Vier
Das war einmal - heutzutage lassen sich dank der Hersteller Autos per Knopfdruck öffnen, starten und klauen

Seitdem es Autos gibt, werden sie gestohlen - mit offensichtlich vollster Unterstützung der Autohersteller, machen sie es doch Dieben Jahr für Jahr immer einfacher mit fremden Autos abzuhauen. Das Nachsehen hat der bestohlene Kunde, der sich oft jahrelang mit den Versicherungen herumstreiten darf - weil diese meist nicht glauben, wie simpel man heute ein Auto stehlen kann.

Jedes Kind kann theoretisch ein Auto klauen - dank der Hersteller

Der neueste Irrsinn sind "Keyless Go" Systeme, die es für Jedermann Kinderleicht machen, ein Auto zu öffnen und damit wegzufahren. Mit Jedermann meinen wir selbst Kinder (solange sie denn an die Pedale kommen) - denn grosses Wissen oder schweres Werkzeug ist nicht mehr nötig. Wer einen Fernseher einschalten kann, kann heute ein Auto klauen. Nun haben sich der ADAC und der österreichische ÖAMTC die Keyless-Go Systeme vorgenommen. Das Urteil ist ein wahres Freudenfest für Autodiebe.



Die beiden Automobilclubs testeten in 273 aktuellen Automodellen die Sicherheit des schlüssellosen Zugangssystems Keyless-Go. Nur vier (!) Modelle liessen sich nicht knacken: Jaguar E-Pace, Jaguar I-Pace, Land Rover Discovery und Range Rover. Wobei vor allem Letzterer zu den in Deutschland am meisten gestohlenen Fahrzeugen zählt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der ADAC Keyless-Systeme getestet. Lediglich ein einziges der über 180 untersuchten Modelle liess sich damals mit einem selbst gebauten Funkverlängerer weder öffnen noch wegfahren: Der Land Rover Discovery.

Legale Reichweitenverlängerer funktionieren weit und durch Wände

Seit Längerem fordert der ADAC, die Sicherheitslücke bei Komfort-Schlüsseln zu schliessen. Keyless-Zugangssysteme sind zwar bequem, bilden aber auch ein Einfallstor für Autodiebe. Mittels legal erhältlicher Reichweitenverlängerer klinken sich Autodiebe in das Funksignal eines Schlüssels ein (auch durch Wände und über mehrere hundert Meter Entfernung), verlängern den Datenstrom und sind mühelos in der Lage, den Wagen zu öffnen und zu starten. So lange der Spritvorrat reicht und der Motor nicht ausgeschaltet wird, fährt das Auto weiter – selbst wenn der Originalschlüssel mittlerweile mehrere Hundert Kilometer entfernt ist.



"Die meisten Hersteller wollen oder können diese Sicherheitslücke scheinbar nicht schliessen“, sagt Steffan Kerbl vom ÖAMTC. Ausser die Briten. Doch warum? Jaguar Land Rover setzt in seinen neuesten Modellgenerationen Computerchips mit Ultra-Wide-Band-Technik (UWB) ein. Diese messen die Laufzeit des Funksignals zwischen Auto und Schlüssel überaus genau und ermitteln daraus die Distanz. Sollte die Entfernung zu gross sein, das Funksignal also verlängert werden, reagiert das System nicht mehr. Neben den genannten vier Baureihen verfügt auch der Range Rover Sport bereits über die neueste Technologie - andere Modelle der beiden britischen Marken folgen in Kürze.

hs/hallmackenreuther/leitner-garnell | Fotos: Land Rover, Pixabay/TheDigitalWay


 

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