Bezahlte Empfehlung | Anzeige

NAVIGATION

Extreme E: Sébastien Ogier wird Botschafter der neuen Serie

26. Jul. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 1109 mal gelesen
Extreme E: Sébastien Ogier wird Botschafter der neuen Serie
Odyssey 21 heisst das Offroad-Elektroauto, das zu Beginn allen Teams baugleich zur Verfügung steht

Die Idee zur "Extreme E", einer Offroad-Elektrofahrzeug Serie, klingt nicht schlecht: Alle Fahrzeuge sind baugleich (also gleiche Chancen), es gibt eine feste Serie über mehrere Länder (wie in der Formel 1), alles pseudo-umweltfreundlich weil ja keine Abgase verursacht werden. Überhaupt lautet das Motto: "Race for the Planet". So schön, so gut. Über Elektro müssen und wollen wir nicht streiten, wohl aber über das Kernkonzept.

Ein neues Rally-Konzept - klingt gut aber eher wie "Need for Speed"

Denn - auch das ist ungewöhnlich. In abgelegenen Ecken der Welt werden kleine Mini-Rennen gefahren, keine echten Offroad-Rallys wie wir es kennen. Kurz und knapp, man spricht zwischen 6-10 Kilometern, man fährt ähnlich wie beim Fussball (Viertelfinale, Halbfinale, Finale) solange gegeneinander bis einer gewinnt. Dabei werden virtuelle Tore durchfahren, die dem Fahrer via Head-Up Display angezeigt werden (Navigation gibt es also nicht). Die Fahrzeuge werden von Drohnen verfolgt, die alles aufzeichnen. 12 Teams dürfen pro Serie teilnehmen.



Weil man die Umwelt so liebt, will man am Himalaya, in der Arktis, im Amazonas Regenwald, der Sahara und einer Insel im Indischen Ozean fahren. Fahrerlager, Hospitality und Rallycamp sind auf einem Schiff (RMS St Helena), das fährt von Rennstrecke zu Rennstrecke - so will man hohe Transportkosten z.B. per Flieger einparen und man hat bei jedem Rennen eine feste Anlaufstelle. Vorausgesetzt, das Schiff schafft es z.B. in die Sahara.



Ursprünglich war sogar eine Mediensperre geplant. Niemand sollte vor, während oder nach einem Rennen etwas sagen - man wollte am Ende ein Gesamtergebnis präsentieren, man träumte gar von einem Film z.B. für Netflix. Das wollte und konnte aber keiner ernst nehmen und so verkündete man Anfang Juli eine mehrjährige Kooperation mit dem Sender "FOX Sports", der über die Rennserie berichten soll.

Spass für ein paar Superreiche unter dem Pseudo-Label Umweltschutz?

Eine Art "Need for Speed" Computerspiel - nur in Echt und in einem ganz kleinen Kreis. Klingt eigentlich eher wie ein ultra-exklusives Event für eine kleine Elite, die ein neues Spielfeld sucht um Millionen zu verbrennen - oder umzuschichten. Das alles unter dem Missbrauch der Labels "Offroad" und "Umweltschutz", nicht als Utopie sondern bereits ab 2021. Es gibt sogar einen ersten Prototypen des Allzweck-Rallyoffroaders namens "Odyssey 21" (sieht auch aus wie aus einem Computerspiel) und erste Teilnehmer wie z.B. der deutsche Rennstall Abt aus dem Allgäu oder Venturi aus Monaco.



Wie nun veröffentlicht wurde, wird der sechsfache WRC-Rally Weltmeister Sébastien Ogier als offizieller Schirmherr fungieren. Der Franzose berät und unterstützt das Event in allen Bereichen, von den sportlichen und technischen Vorschriften über potentielle Veranstaltungsorte bis hin zur Designentwicklung des E-Offroaders. Sein laut Extreme E-Veranstalter "beispielloses Wissen und Können im Gelände-Rennsport" soll auch in die weitere Entwicklung des Rennwagens "Odyssey 21" einfliessen, bevor dieser ab März 2020 an die Kunden ausgeliefert wird.

Sébastien Ogier will Hand-in-Hand mit den Veranstalter arbeiten

Alejandro Agag, Gründer der "Formel E"-Rennserie (die durchaus Sinn und Spass macht) und "Extreme E" schwärmt über Ogier: "Sébastien gehört zu den talentiertesten Fahrern in der Geschichte des Motorsports und des Rallysports. Es wird sich als von unschätzbarem Wert erweisen, auf seinen Input, seine Unterstützung und seinen Rat während der Entwicklung von Extreme E zu zählen. Wir könnten keinen besseren Mann an Bord haben."



Sébastien Ogier selbst freut sich über seine neue Aufgabe. "Die Meisterschaft ist wirklich einzigartig - es gibt nichts Vergleichbares. Der sportliche Aspekt interessiert mich und derartige Kopf-an-Kopf Rennen sind immer wieder aufregend. Ich werde Hand in Hand mit den Organisatoren und Partnern der Serie arbeiten damit wir den Fans das beste Erlebnis und den Fahrern die grösste Herausforderung bieten."

hs/hallmackenreuther | Fotos/Grafiken: Extreme-E


 

WEITERE PASSENDE NACHRICHTEN ZUM ARTIKEL

Bezahlte Empfehlung | Anzeige


VIDEO TIP AUS UNSEREM KINO



SERIEN & SPECIALS BEI JOHNTIM.DE


Bezahlte Empfehlung | Anzeige


Social Media und Kontakt

Facebook

social

Twitter

social

Youtube

video

Dailymotion

video

Newsletter

kontakt

E-Mail Box

kontakt


Bezahlte Empfehlung | Anzeige



Bezahlte Empfehlung | Anzeige


SERIEN & SPECIALS BEI JOHNTIM.DE