Rolls Royce Cullinan SUV in Orange - Fragen Sie Herrn Fux

30. Aug. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 370 mal gelesen
Rolls Royce Cullinan SUV in Orange - Fragen Sie Herrn Fux
Understatement geht anders - in einem ganz besonderen Orange wünschte sich der Kunde seinen Sammel-Cullinan

Jeder noble Autohersteller hat heutzutage einen noch nobleren Ableger, mehr oder weniger "In House". Mercedes und AMG wären ein Beispiel. Aber wir gehen eine Stufe höher, nicht Bentley (da heisst der Ableger Cullinan), sondern Rolls Royce. "Bespoke" nennen die Briten den Bereich, der exklusive Ausstattungen und Einzelanfertigungen auf persönlichen Kundenwunsch anfertigt. Und Bespoke hat einen guten Kunden.

Ein besonders guter Kunde sieht Autos als Kunst und Anlageobjekte

Fux, Michael (sprich Meikel) Fux ist ein guter Kunde, Bespoke nennt ihn vornehm "Mäzen". Denn Fux hat schon 12 Rolls Royce durch Bespoke verwandeln lassen. Er und der edle Autobauer sehen die Fahrzeuge als Kunst - und als gute Wertanlage. Dabei ist Fux keineswegs jemand, der sein Geld zum Fenster rausschmeisst. Im Gegenteil. In jungen Jahren kam er als kubanischer Flüchtling in die USA, baute sich dort über die Jahre ein Betten- und Wäsche-Imperium auf.



Heute spendet er gerne grosse Summen, hat eine eigene Stiftung für schwer kranke Kinder und ein Familienzentrum neben einem Kinder-Krankenhaus im US-Bundesstaat Florida für sie gebaut. Seine Autosammlung von insgesamt über 150 Fahrzeugen setzt er gerne dafür ein, um Spenden für Stiftung und Familienzentrum zu sammeln. Dabei ist er gerne auch selbst aktiv. Aber genug erstmal über Herrn Fux.



Die neueste Kreation von Bespoke im Auftrag des Mäzens ist ein Cullinan SUV, ein wenig schrill, in Orange. Nicht irgendeinem Orange, nein. "Fux Orange" heisst der exakte Farbton, der eigens für den Kunden über ein Jahr lang aufwendig angemischt, bzw. durch verschiedene Lackschichten hervorgezaubert wird. Fux hatte die Farbe auf einem Damen-Umhängetuch in Florida gesehen, das Umhängetuch gekauft - das Orange sollte es sein. Sieben Schichten Lack wurden es am Ende, die oberste Klarlack-Schicht über Stunden per Hand poliert. Die Felgen wurden in Schwarz-matt abgesetzt, ein kleiner Ring in der Radmitte bringt einen Hauch Fux-Orange auch an die Räder. Die Emily - das Wahrzeichen von Rolls Royce auf dem Kühler - ist ausnahmsweise durchsichtig.

Innen überrascht überall eine ungewohnte Weiss-Orange Kombination

Auch der Innenraum hat deutliche Fux-Orange Akzente - aber in Kontrast zu einer "Arctic Weiss" Lederausstattung. Teile des Leders haben orange Nähte, auf den Kopstützen prangt orange bestickt das RR-Logo. Auf dem Boden liegen weiche, orange Felle aus Lammwolle, auch in den Türen, auf der Mittelkonsole, dem Armaturenbrett und im Lenkrad befinden sich orange Akzente. Irgendwie schick, irgendwie schrill... und für eine Sekunde muss man doch an den Billig-Anbieter "Easy"(-jet, -internet, -hotel, -car... etc) denken. Pfui, weg aus dem Kopf, es ist ein Rolls Royce!



Was das ganze gekostet hat? Bitte... es ist Kunst, da darf man Diskredition erwarten. Achja. Bei Rolls Royce Bespoke kann man tatsächlich seine eigene Farbe - oder Farben kreiieren und benennen. Herr Fux hat das gleich 10 mal gemacht. Die Farben heissen Fux Orange, Fux Fuxia Pearl, Fux Fuxia, Fux Blue Candy, Fux Intense Jade Pearl, Fux Aequus Green Jade Pearl, Fux White, Fux Purple Candy, Fux Red Candy und Fux Yellow. Diese Farben darf nur Michael Fux für seine Fahrzeuge nutzen. Mit einer Ausnahme: Herr Fux erlaubt die Fremd-Nutzung. Aber dafür müssen Sie Herrn Fux fragen.

hs/hallmackenreuther | Fotos: Rolls Royce






 

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