Extreme E: Stage in beschädigtem Amazonas-Teil Brasilien

3. Oct. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 342 mal gelesen
Extreme E: Stage in beschädigtem Amazonas-Teil Brasilien
Extreme E Gründer Alejandro Agag zusammen mit örtlichen Feuerwehr-Kommandanten und Offiziellen

Extreme E, die erste Offroad-Rennserie mit Elektroautos, hat einen weiteren Austragungsort für die erste Rennsaison 2021 bekanntgegeben: Demnach wird in einem beschädigten Amazonas-Regenwald Abschnitt in der brasilianischen Region Santarém im Bundesstaat Pará gefahren. Nach Grönland ist Brasilien damit der zweite Standort der Auftakt-Serie. Drei weitere Etappen werden aktuell im Himalaya, in der Wüste und an einem Küsten-Ozean erkundet.

Der Amazonas Regenwald in Brasilien braucht dringend Unterstützung

"Eine Reihe von Problemen wirkt sich auf die langfristige Gesundheit des Regenwaldes aus, wobei Abholzung und Waldbrände zu den Grössten zählen," sagt der Portugiese Alejandro Agag, Gründer und CEO von Extreme E. "Vor einem Monat waren wir genau an diesem Ort, damals sahen wir unberührte Wälder - die jetzt durch Feuer dezimiert wurden. Das zeigt mir persönlich das schockierende Ausmass der Situation im Amazonas."



Agag weiter: "Unser Rennen wird in einem Teil des Amazonas gefahren, der bereits abgeholzt und von Feuerschäden stark betroffen wurde. Unser Ziel ist es, engagierte professionelle Feuerwehrleute und die Anwohner zu unterstützen, denen es an Geländefahrzeugen, Spezialausrüstung und Ausbildung mangelt, um die Situation besser zu kontrollieren und ihr Land zu schützen."

Aufforstung, Aktion und Hilfe für lokale Feuerwehren und Anwohner

In Kooperation mit lokalen Experten will man zudem in jedem Jahr eine zerstörte Fläche im Amazonas komplett renaturieren, die das gleiche Ausmass hat wie die genutzte Rennstrecke. Das eigene Engagement soll ein Anstoss sein für eine gleichzeitige Kampagne, in der Extreme E- und Motorsport-Fans aufgerufen werden, dem Beispiel zu folgen und durch Spenden ebenfalls bei der Wiederaufforstung zu helfen.



Die Amazonas-Feuerwehren haben gleich mehrere wichtige Aufgaben: "Nach den zahlreichen Feuern kommt der Regen, wir müssen also auch Hochwasserexperten sein," sagt Major Celso Piquet vom Santarém 4 Feuerwehrbataillon, der bei der Suche nach einem geeigneten Gelände half. Er setzt auf die Hilfe der Rennserie. Sein grösster Wunsch: Ein Feuerwehrzentrum dichter an den Wäldern. "Mit Hilfe von Extreme E hoffen wir, das wir das in Zukunft erreichen können."

Extreme E bietet die Plattform um auf das Problem hinzuweisen

Unterstützung für die Stage in Brasilien kommt auch von Carlos Souza, Wissenschaftler an der Forschungseinrichtung "Imazon", die Veränderungen im Regenwald erforscht und dokumentiert und die nachhaltige Entwicklung im Amazonasgebiet fördert. "Laut einer Umfrage wollen 96 Prozent der Brasilianer, das die Regierung etwas gegen die Amazonas-Krise unternimmt. Doch dafür brauchen sie mehr internationale Aufmerksamkeit. Die Extreme E Serie bietet eine aussergewöhnliche Möglichkeit dazu und wir freuen uns, die Rennserie zu unterstützen."

hs/schekahn/fry | Fotos: Extreme E



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