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Deutschland gibt Gas mit Wasserstoff - HyLand Förderungen

10. Sep. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 238 mal gelesen
Deutschland gibt Gas mit Wasserstoff - HyLand Förderungen
Einer der Vorreiter mit Wasserstoff ist Hyundai, die mit IX35 und Nexo bereits zwei SUV im Programm haben

Aufgeschreckt durch Tesla rudert die Auto-Welt panikartig auf den Elektroantrieb zu - dabei gibt es mit Wasserstoff eine wesentlich interessantere Lösung als nur massiv Strom zu verbraten, der ja auch irgendwo herkommen muss. Die deutsche Bundesregierung will mit der Fördermassnahme "HyLand - Wasserstoffregionen in Deutschland" unterstützend eingreifen. Dafür hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am 10. September 2019 neun Wasserstoffregionen in Deutschland bekannt gegeben.



Mit der Fördermassnahme hilft das "Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur" (BMVI) dabei, ein Wasserstoffkonzept zu entwickeln und ein Netzwerk wichtiger Akteure aufzubauen. Die Regionen sind Kiel-Region, Rügen-Stralsund, Landkreis Schaumburg, Lausitz, Weimar und Weimarer Land Landkreis, Marburg-Biedenkopf, Neustadt an der Waldnaab, Reutlingen und Ostallgäu/Fuchstal/Kaufbeuren.

Wasserstoff in Handhabung und Reichweite wie klassische Verbrenner

"Wir wollen lieber heute als morgen klimafreundlich unterwegs sein," sagt Scheuer dazu und lobt den Wasserstoff als Kraftstoff für den Fahrzeugtank. "Wasserstoff-Mobilität erfüllt genau das: Tanken in drei Minuten mit einer Reichweite von 500 bis 700 Kilometern." Wichtig sei, das ausreichend Tankstellen bundesweit verfügbar seien. Deshalb unterstütze sein Ministerium nun die neun Regionen. "Nur mit diesen Vorbildregionen schaffen wir, das bald bundesweit grüner Wasserstoff im Tank ist."



Die regionale Wasserstoff-Produktion mit Strom aus erneuerbaren Energien steht im Zentrum der Konzepte. Es geht um die langfristige Nutzung von "grünem" Wasserstoff in den Regionen. Neben der Erzeugung befassen sind die Konzepte auch mit der Speicherung, Logistik und verschiedenen Wasserstoff-Anwendungen vor Ort, schwerpunktmässig im Verkehrsbereich.

Beim Projekt sollen unterschiedliche Regionen repräsentiert werden

Bundesweit haben sich im Rahmen eines Wettbewerbs 85 Kommunen und Regionen beworben. Auswahlkriterium war die Motivation vor Ort, die Umsetzbarkeit und die Eignung als Vorbildregion. Die Herausforderungen sind unterschiedlich gelagert, entsprechend war es auch Ziel der Auswahl, verschiedene Ausgangssituationen abzudecken: Küstenland/Windenergie (Rügen-Stralsund), Strukturwandel/Energie (Lausitz), Industrie/Automobil (Reutlingen), Metropolregion/Mobilität (Kiel-Region), Bildung/Wissenstransfer (Weimar und Marburg), Mittelständisch geprägte Region (Ostallgäu/Fuchstal/Kaufbeuren und Landkreis Schaumburg), Grenzregion/europäische Vernetzung (Neustadt a.d. Waldnaab).



Mit den Kategorien "HyExperts" und "HyPerformer" laufen derzeit noch zwei weitere Wettbewerbe der Fördermassnahme "HyLand -Wasserstoffregionen in Deutschland". Mit den Kategorien Hy-Experts und Hy-Performer wendet sich der Wettbewerb an Regionen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben bzw. bestehende Konzepte in die Umsetzung bringen wollen. Die Bewerbung ist bis 30. September 2019 möglich, alle Informationen dazu gibt es [ HIER ].

hs/greifenthal/ampnet/now | Fotos: Ampnet / Daimler / BMW / Hyundai




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