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Breslau Rally: 25 Jahre Special - Eine ganz normale Familie

19. Apr. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 962 mal gelesen
Breslau Rally: 25 Jahre Special - Eine ganz normale Familie
Mit Vollgas ins Vergnügen: Marcus Hönig, Familie und Freunde während der Breslau Rally in Polen 2018

Rally-Teilnehmer sind bunt wie das Leben selbst. Grob (aber wirklich nur ganz grob) kann man die Teams und vor allem Fahrer in drei Gruppen unterscheiden. Und wissen Sie was Spass macht? Die eigentliche Berufe dahinter zu erraten.

Heiteres Beruferaten der Teilnehmer ergibt so manch Überraschung

Da haben wir zum einen die A) Spassfraktion, die alles nicht so ernst nimmt, deren Fahrzeuge nicht viel kosten müssen und die einfach mal eine Auszeit oder Ablenkung vom Alltag brauchen. Tolle Beispiele sind Holländer-Harry (privat Ex-Kriminalpolizist), Fritz Becker (führt ein grosses Autohaus einer tschechischen Marke) oder Roland Brack (privat Inhaber eines grossen Online-Versandes).



Dann haben wir B) die, die es absolut ernst meinen. Um damit Geld zu verdienen, um etwas zu testen, um etwas zu vermarkten. Beispiele hier sind Ronald Schoolderman (baut und vertreibt Rally-Autos), Jan Holtz (entwickelt Rally-Fahrwerke) oder Grzegorz Brochocki (testet seine Rally-Duster für internationale FIA-Events und gewinnt die Breslau dabei auch schonmal).

Und es gibt die C) Semi-Teams, die professionell auftreten, wie eine Firma wirken, strukturiert sind und oft viel Manpower und einen grossen Fuhrpark haben. Hier weiss man eigentlich nie, woran man ist. Stellvertretend für all diese Teams steht hier einmal das "Team Hönig Racing" von Marcus Hönig. Wenn das Hönig-Team ins Fahrerlager kommt wird es voll (wegen der grossen und vielen Fahrzeuge des Teams) - und lebhaft. Lebhaft, weil man die Rally gerne als Jahresurlaub mit Freunden und der ganzen Familie verbringt, glückliche Kinder inbegriffen.



Hönig und seine Crew, bestehend aus Ehefrau Andrea und den Kindern Mika und Anina (Familie), Stephan Bürger (Navigation), Clemens Rabeler (Mechaniker), Mirko Gödecke mit seiner Frau Simone (Service), Lars Witzke (Beifahrer) und Torge Meyer (Mechaniker) sind mit einem MAN Kat bei den grossen Trucks in der Extrem-Kategorie dabei. Schon beim Truck fällt auf: Es ist nicht einer dieser unzähligen MAN KAT in Bundeswehr-Farben, nein, man hat ihn wirklich schön und professionell hergerichtet. Und man weiss, sich zu präsentieren.

Als Rallyfahrzeug dient ein ehemaliger Militär MAN-KAT 4x4 Truck

Marcus Hönig ist ein Breslauer der neuen Generation. 2013 war er als Zuschauer des Showstarts auf dem Lausitzring dabei - und wurde prompt vom Rally-Virus angesteckt. "Freunde von uns fuhren schon länger mit einem Unimog mit," berichtet Hönig. "Wir waren sofort fasziniert. Das sollten wir auch hinbekommen und ausprobieren. Also fragten wir viel und bekamen viele Antworten." Zum Glück spielte die Familie mit: "Meine Frau und die Kinder waren schnell überzeugt!"



Es blieb nicht bei der Idee, schnell musste etwas Passendes her. "Ich habe bei MAN Nutzfahrzeuge gelernt und später dort als Meister gearbeitet. In meiner Bundeswehrzeit 1993 war ich in der Instandsetzung tätig, natürlich auch mit dem MAN KAT. Ich habe MAN-Trucks kennen und lieben gelernt. So fiel die Wahl eines geeigneten Rally-Fahrzeuges nicht schwer," erinnert sich Hönig. Ein MAN KAT sollte es sein.

Man machte sich direkt an Planung und Bau. Als Basis diente ein MAN KAT 1, Baujahr 1978, mit Deutz V8 Motor, 256 PS und 6-Gang Getriebe. Bereits ein Jahr später war der Rallytruck fertig und man startete als Einstieg auf der "Baja Deutschland" 2014. Die erste Breslau wurde dann 2015 in Angriff genommen. Von nun an kam man in jedem Jahr, 2017 sogar auf der Breslau und Baja Deutschland zusammen. Marcus Hönig, sein Team, seine Familie, sie sind heute ein fester Teil der Breslau.



"Offroad fahren bietet mehr Abwechslung und Herausforderungen als nur im Kreis auf geteerten Strassen zu fahren," schmunzelt Hönig. "Wer die Breslau fahren möchte, sollte sich grundsätzlich von 'normalen' Menschen unterscheiden." Ok, gute Voraussetzungen. Bleibt die spannende Frage, was macht der Chef eines heute so grossen Teams eigentlich privat? Inhaber eines MAN-Vertriebes? Top-Manager in der Wirtschaft? Inhaber eines Freizeitparks? Kleinsparer mit Glück? Rentner?

Nein. Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr Göttingen.

Quelle: hs/schekahn | Fotos: marathonrally.com, RBI, Actiongraphers, Archiv







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