Audi E-Tron bewältigt 1.600 km durch Europa in 24 Stunden

26. Aug. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 459 mal gelesen
Audi E-Tron bewältigt 1.600 km durch Europa in 24 Stunden
Keine Zauberei, aber dank Schnell-Ladern und guter Planung kamen die Elektro-Allradler 1.600 Kilometer weit

Kann man mit einem normalen Elektro-Auto heute schon normal in einem Zug durch Europa fahren? Klare Antwort: Nein. Vielleicht in ein paar Jahren wenn die Batterien grösser, umweltfreundlicher und technisch ausgereifter sind - und es Ladestationen wie Tankstellen mit einem einheitlichen System gibt. Oder: Man plant so einen Trip genauestens, legt die Route samt Ladestationen vorher fest (soweit die dann funktionieren) und besorgt sich alles an Bezahlsystemen, was die Elektro-Welt aktuell so hergibt. Dann muss man nur noch auf seine Fahrweise achten - und es kann es klappen.

Dieser Test ist nicht alltagstauglich - aber in Zukunft garantiert

Nun wollen wir aber nicht nur schwarzmalen, schliesslich hat die Kommunikation auch einmal mit Rauchzeichen angefangen. Das man so eine Mammut-Tour heute schon - geplant - schaffen kann, bewies Audi mit dem neuen E-Tron Quattro mitte August: 10 europäische Länder in 24 Stunden standen auf dem Programm, gestartet wurde im slowenischen Bleder See, Ziel war das holländische Amsterdam. Die gut 1.600 Kilometer lange Tour führte durch Österreich, Italien, Liechtenstein, die Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Belgien.



Neun Personen teilten sich drei Fahrzeuge. Nicht, das die Personen wie Testwagenfahrer gebrieft wurden - das wissen wir nicht. Das "Geheimnis des Erfolges" der eigentlich für Elektro-Autos unmöglichen Tour lag vor allem an der Schnellladefähigkeit des Audi - mit 150 kW. Hat man eine passende Ladestation, die passenden Stecker, einen freien Platz und das Zahlungsmittel der Wahl, erreicht die Lithium-Ionen Batterie des E-Tron bereits nach knapp 30 Minuten 80 Prozent ihrer Kapazität – ein elementarer Zeitgewinn.

Audi-Kunden haben heute schon zahlreiche Strom-Zahlungsmöglichkeiten

Alle sieben Ladestopps auf der Tour – in Kärnten, Südtirol, Vorarlberg, im Kanton Zürich, im Breisgau, in der Eifel und nahe Lüttich – erfolgten an einer solchen Schnellladestation. Diese sind in den "E-Tron Charging Service" eingebunden, ebenso wie AC-Ladestationen, an denen der Audi mit bis zu 11 kW Wechselstrom laden kann. Insgesamt umfasst der Audi-eigene Ladedienst schon mehr als 100.000 Ladepunkte in 19 EU-Ländern – Tendenz weiter steigend. Um allerdings schnell laden zu können, muss neben dem passenden Equipment an Bord auch ein Konto bei Audi freigeschaltet sein, über das der Strom abgerechnet wird. Hier stoppt der Alltag (noch) den Fortschritt.



Interessant: Technische Unterstützung bekamen die drei E-Tron vor allem in den Bergen. Zwar wurde bergauf mehr Strom verbraucht, dafür sorgten die Bremsen durch ihre Rekuperations-Technik für eine Energie-Rückgewinnung. Anders als damals in der Fahrschule gelernt ist Bremsen jetzt gut - umso mehr, desto mehr Kilometer kann man elektrisch fahren. Allen Kinderkrankheiten zum Trotz: Unterm Strich bewies die Aktion, das man bereits heute Langstrecke elektrisch fahren kann - Planung, Technik und Glück vorausgesetzt. Und in 20 Jahren lachen wir über so einen Artikel...

hs/greifenthal/still | Fotos: Audi






 

WEITERE PASSENDE NACHRICHTEN ZUM ARTIKEL

Bezahlte Empfehlung | Anzeige


VIDEO TIP AUS UNSEREM KINO



SERIEN & SPECIALS BEI JOHNTIM.DE


Bezahlte Empfehlung | Anzeige


Social Media und Kontakt

Facebook

social

Twitter

social

Youtube

video

Dailymotion

video

Newsletter

kontakt

E-Mail Box

kontakt


Bezahlte Empfehlung | Anzeige



Bezahlte Empfehlung | Anzeige


SERIEN & SPECIALS BEI JOHNTIM.DE


Bezahlte Empfehlung | Anzeige